DABBEL

DABBEL überzeugt Jury und erreicht den 2. Platz

Dabbel IA building Automation

Bei dem Deutschen Digitalpreis – The Spark, holt das Düsseldorfer Start-Up den zweiten Platz mit seiner KI-Software zur effizienten Gebäudesteuerung.

Am Donnerstagabend nahm unser Head of Business Development Nico Hahn den Preis für den zweiten Platz des Deutschen Digitalpreises entgegen, der vom Handelsblatt und McKinsey inzwischen schon zum 6. Mal vergeben wurde. DABBEL überzeugte die Jury mit einer KI-Software zur effizienten Gebäudesteuerung, die im Schnitt 22% des Energiekonsums und damit auch der CO2-Emissionen einspart. Den ersten Platz erreichte das Münchener Start-Up OroraTech, Dritter wurde Circunomics. Den „Female Founder Award“ gewann Katharina Juenger mit ihrem Unternehmen TeleClinic.

„Wir machen das radikal einfach“, sagt Nico Hahn und meint damit den eigenen Geschäftsansatz. Denn DABBEL bietet eine reine Software-Lösung an: Innerhalb von nur einer Woche wird die Software implementiert und kann somit schnell damit beginnen die Gebäudesteuerung zu optimieren. Dazu müssen weder neue Sensoren noch sonstige Gebäudetechnik installiert werden. Die DABBEL KI-Software arbeitet komplett ohne zusätzliche Hardware, um so möglichst schnell die Energieeffizienz in dem entsprechenden Gebäude zu optimieren. Dementsprechend fallen auch keine Vorabkosten an und es wird nur eine monatliche Lizenzgebühr berechnet.

Dabei sind Immobilien einer der Hauptverursacher von Treibhausgasen. In der EU stammen etwa 36% der CO2-Emissionen aus Gebäuden. Auch aus diesem Sachverhalt leitet sich der Geschäftsansatz ohne Hardware ab, um so möglichst skalierbar die Energieeffizienz im Gebäudesektor steigern zu können.

Dafür bezieht die KI eine Vielzahl an Variablen wie Luftfeuchtigkeit, Sonneinstrahlung oder Isolationskoeffizienten in die Steuerungsentscheidungen mit ein. Die Gebäudesteuerung folgt nun nicht mehr einem vorab definierten Satz an Sollwertvorgaben und wird über lange Zeiträume in denselben Berteichen betrieben, sondern erfolgt dynamisch und passt sich an aktuelle Gegebenheiten an. Das Ganze wird angetrieben von einer Modellprädiktiven Steuerung, die aufgrund zukünftiger Szenarien die effizientesten Entscheidungen trifft.

Damit bietet DABBEL Gebäudebesitzern eine günstige Lösung, um das eigene Immobilienportfolio in Richtung Net Zero zu transformieren und damit ESG-Regularien einzuhalten sowie Nachhaltigkeitsziele zu erreichen. Dadurch werden nicht nur Energiekosten gesenkt, sondern auch der Gebäudewert wir dank erhöhter Energieeffizienz gesteigert. DABBEL setzt dies bereits bei Kunden auf 4 Kontinenten um, unter anderem beim Kooperationspartner GELSENWASSER AG. Dort konnten in der Unternehmenszentrale, dem sogenannten „Weißen Haus“, im Schnitt etwa 35% Energie eingespart werden.

„Wir haben keine Jahrzehnte mehr Zeit. Wir müssen jetzt handeln – am besten schon in den nächsten Minuten“, mit diesen Worten richtet Nico Hahn einen dringenden Appell an die Immobilienbranche als er den Preis in Empfang nimmt. Dass DABBEL diesen Worten gerecht werden und mit der eigenen Software einen entscheidenden Beitrag leisten kann, davon war auch die Jury überzeugt.